Was vor 80 Jahren als kleiner Familienbetrieb begann, ist heute weltweit eines der führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Prüf- und Messtechnik.
Josef Baur gründete 1945 im alten Stickereigebäude seines Vaters die „Physikalisch-Technischen Werkstätten“. Einerseits wurden Radios und Röntgengeräte repariert, andererseits ging es um die Entwicklung neuer Geräte. So entstanden Kabelprüfgeräte und in weiterer Folge Kabelmesswagen. 1970 gehörten schon 50 Mitarbeiter zur Baur-Familie und mit Sohn Martin Baur wurde die Internationalisierung vorangetrieben. In den 80er Jahren entstanden die ersten europäischen Niederlassungen und bereits 10 Jahre später wurden Joint Ventures in den USA und Indien gegründet. 2014 übernahm Markus Baur in dritter Generation. Das florierende Unternehmen beschäftigt allein in Sulz ca. 165 Mitarbeiter, weltweit sind es insgesamt mehr als 210.
Interessiert lauschten unsere Besucherinnen und Besucher den anschaulichen Ausführungen von Martin Baur. Besonders spannend war der Bericht, wie ein Fehler im Seekabel zwischen Australien und Tasmanien gesucht und gefunden wurde. Fehler behoben - alles fließt! Ganz nach dem Firmenmotto „Ensuring the Flow!“.
Edith Wiederin bedankte sich bei Martin Baur ganz herzlich für den informativen und interessanten Vortrag.
Danach gab es die übliche Jause und noch etwas Zeit zum Plaudern und Diskutieren. Einige unserer Gäste waren selbst einmal bei Baur beschäftigt gewesen oder haben Familienangehörige, die dort gearbeitet haben. Somit war ein reger Austausch, gespickt mit einigen Anekdoten, zu vernehmen.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen dieses Nachmittags beigetragen haben.
Helga Reimann